Karlshorster Brücke – ein Trauerspiel

Gepostet am Aktualisiert am

Pressemitteilung

Dienstag, 2. Februar 2016
Planfeststellungsverfahren Treskowallee / Bahnbrücke Karlshorst beginnt
Für die Neuordnung der Straßenbahnverkehrsanlagen und des Straßenraums auf der Treskowallee im Abschnitt Dorotheastraße bzw. Godesberger Straße im Norden bis zur Höhe Traberweg im Süden führen die Berliner Verkehrsbetriebe und das Bezirksamt Lichtenberg ein gemeinsames Planfeststellungsverfahren durch.

Dabei steht insbesondere der Straßenraum unter der Bahnbrücke Karlshorst zwischen Dönhoffstraße und Wandlitzstraße im Fokus. Im Verfahren soll eine Klärung über die künftige Führung der Straßenbahn herbeigeführt werden: entweder als Mittelspur oder als Verschwenkung in einer so genannten Y-Variante. In beiden Fällen sollen die beiden bestehenden Haltestellen „Treskowallee / S Karlshorst“ und „Treskowallee / Ehrlichstraße“ durch einen zentralen Umsteigepunkt „S-Bahnhof Karlshorst“ unter der neu gestalteten Bahnbrücke Karlshorst ersetzt werden. Circa 150 m südlich der Ehrlichstraße soll dann eine neue Haltestelle „Traberweg“ errichtet werden. Weiterhin soll der gesamte Straßenraum im Abschnitt verbessert werden.
Als Teil der Öffentlichkeitsbeteiligung werden die
Planunterlagen in der Zeit vom 11. Februar bis 10. März 2016 öffentlich ausgelegt.
Interessierte können montags bis mittwochs von 8 bis 16 Uhr, donnerstags von 8 bis 18 Uhr sowie freitags von 8 bis 13 Uhr oder nach telefonischer Vereinbarung: (030) 90296-6433 oder -6472 die Pläne einsehen. Ausgelegt werden die Unterlagen im Stadtentwicklungsamt, Fachbereich Stadtplanung, Alt-Friedrichsfelde 60, Haus 2, Raum 1210A, 10315 Berlin.
Die zur Einsicht vorliegenden Unterlagen enthalten u.a. über einen Landschaftspflegerischen Begleitplan, einem Lärm- und Schwingungstechnischen Gutachten und eine Luftschadstoffuntersuchung. Eine gesetzliche Verpflichtung zur Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung besteht nicht.
Hierzu erklärt der Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung, Wilfried Nünthel (CDU):
„Die Planungen sehen vor, dass den Verkehrsteilnehmern Tram, Autos, Radfahrer und Fußgängern an und unter der Brücke gleichberechtigt mehr Platz eingeräumt wird. Das jahrzehntelange Nadelöhr zwischen Dönhoffstraße und Wandlitzstraße wird damit endlich beseitigt. Es wird neue Abbiegefahrspuren für Linksabbieger in die Rheinsteinstraße sowie in die Stolzenfelsstraße und für die Rechtsabbieger in die Dönhoffstraße geben. Zudem wird es einen Radweg geben. Dies alles führt nicht nur zu einer besseren Umsteigebeziehung für die Fahrgäste des ÖPNV und einer Zeitersparnis für Autofahrer, sondern insgesamt zu mehr Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer. Als großen Wermutstropfen müssen wir leider hinnehmen, dass nach den gegenwärtigen Planungen die Bauarbeiten aus unterschiedlichen Gründen durch die BVG erst im Jahr 2019 beginnen können. Das bedaure ich sehr, jedoch hat der Bezirk darauf leider keinen Einfluss. Unsere Hausaufgaben in dieser Angelegenheit haben wir bislang immer pünktlich geleistet und werden dies im weiteren Verfahren auch so fortsetzen.“

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