Karlshorster Brücke, das Trauerspiel geht weiter.

Gepostet am Aktualisiert am

Obwohl etwas in Bewegung geraten ist, kann es aber nicht hinwegtäuschen, das es eigendlich alles zu lange dauert. Ca 20 Jahre geht es mindestends. Erste Planungen soll es schon zu DDR Zeiten gegeben haben. Keiner hat den Mut zur Entscheidung, jeder versteckt sich hinter den anderen, ist der Eindruck der Bürger. Und was bedeutet in den kommenden Jahren ???

Hier trotzdem die neusten Informationen aus dem Rathaus.

Treskowallee: 7 Baumfällungen und 30 Neupflanzungen

In den kommenden Jahren wird der Straßenraum nördlich und südlich der Bahnbrücke Karlshorst umfassend neu gestaltet. Im Vorgriff der anstehenden Baumaßnahmen werden in diesem Abschnitt entlang der Treskowallee insgesamt 7 Bäume der Sorten Ahorn, Linde und Platane gefällt.

Zunächst werden 3 Bäume in zweiter Reihe gefällt, anschließend folgen die weiteren Bäume nach Baustellengenehmigung durch die Verkehrslenkung Berlin.

Hierzu erklärt Wilfried Nünthel (CDU), Bezirksstadtrat für Straßen und Grünflächen:

„Die Fällung von Bäumen tut immer weh, jedoch ist es hier unvermeidlich. Jedoch werden als Ausgleich 30 neue Linden entlang der Treskowallee und in anliegenden Straßen gepflanzt. Künftig soll den Verkehrsteilnehmern Tram, Autos, Radfahrer und Fußgängern an und unter der Brücke gleichberechtigt mehr Platz eingeräumt werden. Das jahrzehntelange Nadelöhr zwischen Dönhoffstraße und Wandlitzstraße wird damit endlich beseitigt. Es wird neue Abbiegefahrspuren für Linksabbieger in die Rheinsteinstraße sowie in die Stolzenfelsstraße und für die Rechtsabbieger in die Dönhoffstraße geben. Zudem wird es einen Radweg geben. Dies alles führt nicht nur zu einer besseren Umsteigebeziehung für die Fahrgäste des ÖPNV und einer Zeitersparnis für Autofahrer, sondern insgesamt zu mehr Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer.“

Hintergrund:

Für die Neuordnung der Straßenbahnverkehrsanlagen und des Straßenraums auf der Treskowallee im Abschnitt Dorotheastraße bzw. Godesberger Straße im Norden bis zur Höhe Traberweg im Süden führen die Berliner Verkehrsbetriebe und das Bezirksamt Lichtenberg ein gemeinsames Planfeststellungsverfahren durch. Dabei steht insbesondere der Straßenraum unter der Bahnbrücke Karlshorst zwischen Dönhoffstraße und Wandlitzstraße im Fokus. Im Verfahren soll eine Klärung über die künftige Führung der Straßenbahn herbeigeführt werden: entweder als Mittelspur oder als Verschwenkung in einer so genannten Y-Variante. In beiden Fällen sollen die beiden bestehenden Haltestellen „Treskowallee / S Karlshorst“ und „Treskowallee / Ehrlichstraße“ durch einen zentralen Umsteigepunkt „S-Bahnhof Karlshorst“ unter der neu gestalteten Bahnbrücke Karlshorst ersetzt werden. Circa 150 m südlich der Ehrlichstraße soll dann eine neue Haltestelle „Traberweg“ errichtet werden. Weiterhin soll der gesamte Straßenraum im Abschnitt verbessert werden.

Weitere Informationen

Bezirksstadtrat für Schule, Sport, Öffentliche Ordnung, Umwelt und Verkehr

Wilfried Nünthel

Telefon: (030) 90296 4200

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